Konzept

blast away - Drei Jugendkulturfestivals in einem Sommer

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Auch 2014 kann man sich für die Ausrichtung von einem der drei Jugendkulturfestivals im Zeitraum 01.06. bis 21.09.2014 in Solingen bewerben. Die Veranstaltungen sollen möglichst an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Durch die Idee, mehrere kleinere statt ein großes Festival zu veranstalten, soll zum einen in Solingen die Festivalkultur wachsen, zum anderen sollen mehr Jugendliche erreicht werden.

Die Grundvoraussetzungen für die Jugendkultur-Veranstaltungen sind:
• Open Air-Charakter
• Eintritt frei
• Hauptzielgruppe: 14 - 27 Jahre / Angestrebte Besucherzahl: > 500 Personen
• Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen
• Gewährleistung der Sicherheit

Alle drei Veranstaltungen können unterschiedliche jugendkulturelle Schwerpunkte, wie z.B. Musik, Tanz, Theater, Kunst, Elektro, Punkrock, SingerSongwriter, Poetry, etc. haben, müssen aber unter dem von Jugendförderung und Kulturmanagement kreierten Label „blast away - Drei Jugendkulturfestivals in einem Sommer“ laufen. Es ist erwünscht und wird gefördert, dass ein Austausch verschiedener Jugendkulturen bei den Festivals stattfindet.

Weiterhin bestehen bleiben soll die Möglichkeit, die Festivals mit einzelnen Ständen verschiedener Solinger Einrichtungen und Personen, die zum Teil auch bisher Partner beim Jugendkulturfestival waren, anzureichern. Dadurch wird nicht nur der Festivalcharakter gestärkt, es wird auch ein vielfältiges Angebot gewährleistet.

Dazu starten Kulturmanagement und Jugendförderung der Stadt Solingen einen Aufruf z.B. an Solinger Institutionen, Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen, sich für die Ausrichtung eines der Festivals zu bewerben. Pro Festival stehen den ausgewählten Bewerbern 2000 Euro zur Verfügung.

Die Umsetzung:

Kulturmanagement und Jugendförderung stellen insgesamt ein Budget von 8000 Euro für das Projekt „blast away - Drei Jugendkulturfestivals in einem Sommer“ zur Verfügung. Davon sind 6000 Euro für die Ausrichtung der drei einzelnen Festivals vorgesehen. 2000 Euro werden von Kulturmanagement und Jugendförderung für gemeinsame Werbung und Öffentlichkeitsarbeit benötigt. Kooperationen verschiedener Partner sind ausdrücklich gewünscht. Bereits auf dem beiliegenden Fragebogen werden die Antragsteller darauf hingewiesen, dass sich das Kulturmanagement und die Jugendförderung ein Mitspracherecht bei allen Partnern und Sponsoren vorbehält. Auch wird darauf hingewiesen, dass ggf. nichtkommerziellen Anbietern und Vereinen Stellflächen auf dem Festival zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die eingereichten Bewerbungen werden durch ein Gremium, bestehend aus Vertretern von Kulturmanagement, Jugendförderung, Jugendstadtrat und der Karl-Jugendredaktion des Solinger Tageblatts gesichtet und ausgewertet. Für die transparente und nachvollziehbare Auswahl werden im Vorfeld Kriterien erarbeitet. Mögliche Kriterien sind u.a.: Unterschiedlichkeit der Angebote (nicht drei Mal SingerSongwriter), Kosten-Nutzen, besondere Ideen, Örtlichkeit und der Crossover-Gedanke, Durchführbarkeit Gewährleistung der Sicherheit. Die Entscheidung des Gremiums ist verbindlich.

Die Ausgewählten Anbieter/Organisatoren müssen sich verpflichten, anderen interessierten Einrichtungen und Personen die Möglichkeit zu geben, unentgeltlich durch Verkaufs-, Info- oder Aktionsstände, wie es sie in der Vergangenheit auf jedem Jugendkulturfestival gegeben hat, das Festival mit zu gestalten. Außerdem muss der Eintritt zum Festival für Besucher kostenlos sein und das Festival muss zumindest zum Teil im Freien stattfinden.

Einnahmen dürfen durch den Verkauf von z.B. Speisen und Getränken seitens des Anbieters erwirtschaftet werden. Die Einnahmen müssen nicht mit Kulturmanagement und Jugendförderung abgerechnet werden. Alle Ausgaben, die mit dem Zuschuss beglichen werden, sind in einem Verwendungsnachweis mit Originalrechnungen nachzuweisen. Es werden Kooperationsverträge zwischen den Anbietern und dem Kulturmanagement und der Jugendförderung geschlossen. Darin werden neben den o.g. Punkten auch Absprachen bzgl. der Werbung / Öffentlichkeitsarbeit festgehalten.

Rolle Kulturmanagement / Jugendförderung

Kulturmanagement und Jugendförderung sind nicht Veranstalter, sondern treten als Kooperationspartner auf. Die Verantwortung der Durchführung liegt bei den einzelnen Anbietern. Kulturmanagement und Jugendförderung gestalten die Rahmenbedingungen der einzelnen Festivals durch ihre Vorgaben und die Auswahl der Bewerbungen mit. Inhaltlich werden so wenige Vorgaben wie möglich gemacht. Außerdem werden Mitarbeiter des Kulturmanagements und der Jugendförderung die Anbieter bei der Koordination der Stände unterstützen.

Die verantwortlichen Mitarbeiter des Kulturmanagements und der Jugendförderung stehen den Anbietern durch ihre Erfahrung in der Durchführung von Veranstaltungen mit Rat und Tat zur Seite, insbesondere auch, wenn es um das Einholen von Genehmigungen, etc. geht.

Gleichzeitig haben die Mitarbeiter das Recht, den jeweiligen Planungsstand abzufragen und beraten die Veranstalter aus Sicht von Kulturmanagement und Jugendförderung.

Die Gestaltung und der Druck von Flyern und Plakaten für die gemeinsame Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der Festivals liegen in der Verantwortung von Kulturmanagement und Jugendförderung. So kann sichergestellt werden, dass die Festivals unter dem Label „blast away - Drei Jugendkulturfestivals in einem Sommer“ laufen.

Die Veröffentlichung eines gemeinsamen Flyers für alle drei Veranstaltungen ist geplant. Darüber hinaus sind eine Internet- und ggf. eine Facebook-Fanseite vorgesehen.

Eine Vernetzung der drei Festivalanbieter wird durch Kulturmanagement und Jugendförderung sichergestellt und gefördert.

Die Bewerbung der einzelnen Veranstaltungen liegt in der Hand der Antragsteller. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt und ausreichend besucht werden. Die beschriebenen Aufgaben von Kulturmanagement und Jugendförderung sind als Unterstützung zur Erreichung dieses Ziels gedacht.

Zeitplan

März
Abgabe der Bewerbungsbogen bis zum 30.03.2014

April
Jurysitzung
Kontaktaufnahme mit den Veranstaltern
Ausarbeitung der Kooperationsvereinbarungen

Mai
Aufruf an Partner von Jugendförderung und Kulturmanagement, sich mit Ständen und Aktionen an den Festivals zu beteiligen
Abschluss der Kooperationsvereinbarungen
Konkrete Unterstützung bei der Organisation der Festivals

ab Mitte Mai
Pressemitteilung über die gemeinsamen Veranstaltungen und Beginn der Bewerbung

Ab Juni
Festivals